"schreiben heißt, sich selber lesen"

(Max Frisch)

 

Haben Sie sich schon einmal alles von der Seele geschrieben und erlebt, wie sich noch während des Schreibens ihre Stimmung veränderte? Vielleicht hatten Sie in jungen Jahren ein Tagebuch?

 

Die eigenen Gedanken aufs Papier zu bringen kann uns dabei helfen, das Chaos zu sortieren. Wir können festhalten, was uns guttut, und so darauf zurückgreifen, wenn wieder einmal alles aussichtslos erscheint.
Schreibend erschaffen wir Welten und schlüpfen in jede gewünschte Rolle. Wenn wir wollen, erfinden wir sogar für die traurigen Geschichten unseres Lebens ein gutes Ende. Wie alle kreativen Medien eignet sich das Schreiben sehr gut, um mit unbewussten Anteilen in Kontakt zu kommen. Insofern kann das Schreiben selbst auch als potenziell "aufdeckende Arbeit" verstanden werden.

 

Für Menschen, die unter den Folgen von Trauma leiden, kann dieser Umstand dazu führen, dass es während des Schreibens zu einem Wiedererleben des traumatischen Moments kommt. Beim traumasensiblen Schreiben vermittele ich wichtige Grundkenntnisse zum Umgang mit Trauma, sowie ein reichhaltiges Repertoire an Übungen, die dabei helfen, das Schreiben als sichere Ressource nutzen zu können.

 

warum mit mir?

Schreibratgeber und Journale sind gute Hilfsmittel, um sich dem kreativen Prozess anzunähern und das eigene Erleben zu reflektieren. Eine therapeutische Wirkung entfaltet sich aber vor allem bei der Vertiefung und Erforschung des Geschriebenen. Wenn es um den Umgang mit traumatischen Inhalten geht, kann eine fachkundige therapeutische Begleitung sicherstellen, dass es beim Schreiben nicht zu einer Retraumatisierung kommt. Gestalttherapeutische Arbeit setzt genau da an, wo es allein oft nicht weitergeht. Ich bin selbst Autorin und begleite und berate Sie gern, wenn Sie das Schreiben als Zugang zu ihren Reifungsprozessen nutzen, oder sich eine authentische Sprache für Ihr eigenes literarisches Schaffen erarbeiten möchten.

 

Meine eigenen Texte veröffentliche ich in Anthologien und Literaturzeitschriften, auf dem Blog des Bündnisses für Familie und Soziales der Stadt Nürnberg, und über meinen Instagram Account. Im August 2025 erschien mein Debütroman "Das Flimmern kleiner Lichter" beim Ulrike Helmer Verlag. Wenn Sie mehr über meine literarische Arbeit erfahren möchten, finden Sie mich auch hier:

 

www.stephaniemehnert.de

 

Das Schreiben ist keine Flucht aus der Realität - es ist eine bewusste Begegnung mit ihr. Ich bin seit vielen Jahren in Schreibwerkstätten aktiv, habe mit meiner geschätzten Kollegin Anna Hofmann die unabhängige Lesereihe "Übermut & Zärtlichkeit" für die Förderung literarischen Nachwuchses ins Leben gerufen, und bin Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS).

 

Die Arbeit mit kreativen Medien ist Teil meiner Gestaltausbildung. Sie war ein Grund für die Entscheidung, mit diesem psychotherapeutischen Verfahren zu arbeiten.